Kalligrafie & Komposition mit gebrochenen Schriften

Claudia Dzengel

Gebrochene Schriften einmal anders – dabei legen wir unser 
Augenmerk besonders auf die Komposition mit Buchstaben.

Zu Beginn gestalten wir aus den Grundelementen der Fraktur-Versalien und später aus ganzen Wörtern Text-Bild-Kompositionen. Dabei stehen Schrift und Proportion der Buchstaben zwar im Vordergrund, die Lesbarkeit ist aber nicht immer das oberste Prinzip. Wir kombinieren große, teilweise schwungvolle Formen mit feinen Linien. Breitfeder und Stift/Pinsel mit einer breiten Schreibkante (Calligraphy-Pen, Flachpinsel, Automatic-Pen, Plakatfeder, Balsaholz…) dienen uns als ideale Werkzeuge. Ganz nach persönlichen Vorlieben kann der Fokus auf das Erlernen der Frakturschrift oder das Experimentieren mit unterschiedlichen Werkzeugen gelegt werden.

Der Kurs ist sowohl für Kalligrafie–Einsteiger/innen als auch für Schreiberfahrene geeignet.


Preis:
320.- Euro

4-Tage-Kurs
/ Do 31.05.– So 03.06. 2018

4–12 Teilnehmer*innen

Atelier: Berggasse 4

Kurszeiten:

Donnerstag bis Samstag: 10:00–17:00 Uhr
Sonntag: 09:00–13:00 Uhr
, anschl. Werkschau
der Teilnehmer*innen : 14:00 Uhr

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Portrait – Fotografie

Anna Breit

In der angewandten wie in der künstlerischen Fotografie gilt das Portrait als eines der begehrtesten aber auch schwierigsten fotografischen Genres. Am Beispiel unterschiedlicher Künstlerpositionen (u.a. Thomas Ruff, Nan Goldin, Jürgen Teller) werden wir uns dem Thema Portrait annähern und am Beispiel bekannter Werke der zeitgenössischen Fotografie versuchen zu verstehen, was die wesentlichen Qualitäten eines gelungenen Portraits ausmachen.

Das Ziel des Workshops ist es, einerseits theoretische Aspekte der Bildkomposition zu beachten und andererseits die nötige Sensibilität für das Model zu entwickeln. Voraussetzung dafür sind Übung und eine gewisse Offenheit. Die TeilnehmerInnen werden beides sein - FotografInnen und Modelle. Gemeinsam werden wir uns durch gegenseitiges Feedback vom Einzelportrait bis hin zum Gruppenportrait vorantasten.

Preis: 320.- Euro

4-Tage-Kurs
/ Do 31.05.– So 03.06. 2018

4–12 Teilnehmer*innen

Atelier: Theateratelier

Kurszeiten:

Donnerstag bis Samstag: 10:00–17:00 Uhr
Sonntag: 09:00–13:00 Uhr, anschl. Werkschau
der Teilnehmer*innen : 14:00 Uhr

max. 12 Teilnehmer

Materialliste

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Bildhauerei / Inhalt wird Form: Ideen in Speckstein und Alabaster

Christian Strutzenberger

Einer Inspiration Platz in der materiellen Welt zu verschaffen, und eine Skulptur zu schaffen, dazu ist Speckstein und Alabaster auf Grund ihrer Weichheit ideal geeignet. Ohne größere körperliche Anstrengung aufbringen zu müssen, lassen sich in bildhauerischer Arbeit das Sichtbare und das Unsichtbare ausdrücken und somit nicht nur Fakten, sondern auch Gefühle offen legen, um diesen eine „begreifbare” Form zu geben.

Die Gestaltung von Speckstein ist nicht kompliziert. Als Teilnehmer erlernen Sie das Arbeiten direkt am Stein ohne vorgefertigtes Kleinmodell. Die Bearbeitung in einzelnen Arbeitsschritten, vom Proportionieren des Rohsteins bis hin zum Oberflächenfinish, sowie der Gebrauch verschiedener handgeführter Werkzeuge sind weitere Vermittlungsinhalte. Auf der Mohs´schen Härteskala steht Speckstein auf Stufe 1, Alabaster auf Stufe 2-2,5. Auf Grund dieser Eigenschaft können auch Werkzeuge für die Holzbearbeitung verwendet werden.

Der 4-Tagekurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet! Aufgrund des höheren Härtegrades von Alabaster ist eine längere Workshopdauer empfehlenswert.


Preis: 320.- Euro

4-Tage-Kurs / Do 31.05.– So 03.06. 2018
4–12 Teilnehmer*innen

Atelier: Dominikanerhaus Arkaden

Kurszeiten:

Donnerstag bis Samstag: 9:00–17:00 Uhr
Sonntag: 09:00–13:00 Uhr, anschl. Werkschau
der Teilnehmer*innen : 14:00 Uhr

Materialliste

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Künstlerbücher als künstlerisches Experimentierfeld

Kunstgeschichte Vortrag von Dr. Martin Miersch

Die bedeutendsten Künstlerbücher (Picasso, Miro, Kubin, Dali, Kelmscott Press, Kokoschka, Max Ernst, Matisse, Slevogt, Beardsley, Anselm Kiefer)

Künstlerbücher sind eigenständige Kunstwerke, die allgemein das Buch zum Gegenstand eines künstlerischen Konzepts gemacht haben; in der Kunst der Gegenwart überschritten diese Konzepte auch die Grenzen des Buches als Objekt. Künstlerbücher werden als Originalarbeit von Künstlerhand geschaffen oder erscheinen nach der Idee des Multiples auch in autorisierten Auflagen. Sie erzählen Geschichten, sind Manifeste, Archive oder politische Proklamationen. Sie brechen mit traditionellen Formen der Gestaltung, eröffnen neue Räume, sind programmatisch, narrativ, spielerisch oder auch abgründig. Das Buch wird zum Experimentierfeld für neue Konzepte. Nach zaghaften Versuchen Ende des 19. Jahrhunderts begannen Künstler verschiedener Kunstströmungen ab den 1920er-Jahren mit dem Medium Buch zu experimentieren. Als Pioniere gelten Künstler wie Kokoschka, Dubuffet und Matisse sowie die typographischen Arbeiten von Marinetti und Schwitters. Im Gefolge von Fluxus und Konzeptkunst entstanden in den sechziger Jahren Buchobjekte und bibliophile Multiples. Unkonventionelle Materialien wie Plexiglas, Holz, Fell, Lebensmittel, Samen, Bambus etc. wurden entdeckt.

Künstlerbücher des Fotolabels reflektor.org liegen auf.

Mittwoch 30.05. 2018 / 19:30 Uhr
Schlossatelier / Eintritt: 10 Euro
Kartenreservierung
Freier Eintritt für die Teilnehmer*innen der Kunstwoche!

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Space is the Breath of Art – Der Raum in der Bildkunst

Kunstgeschichte Vortrag von Dr. Martin Miersch

Der Raum – Vom Panorama zum Environment (u.a. raumgreifende Architektur, kinetische Architektur, Skulpturen im Raum, der Raum in der Malerei bei de Chirico, Francis Bacon, Victor Vasarely etc.

Künstlern sagt man gemeinhin eine besondere Sensibilität für den Raum nach. Im Alltag sind wir gewohnt die Dinge selbst wahrzunehmen und nicht den leeren Raum dazwischen. Künstlerinnen und Künstler dagegen spielen gern mit unserer räumlichen Wahrnehmung. Sie lieben es, uns zu irritieren und uns so für den Raum zu sensibilisieren. Frei nach dem Motto “Space is the breath of art” von Frank Lloyd Wright geht es in diesem Vortrag u.a. um raumgreifende Architektur, kinetische Architektur, Skulpturen im Raum, den Raum in der Malerei. Wie läßt sich die Zweidimensionalität des Bildes überwinden? Was definiert einen Raum? Wie verändert er sich nach einem künstlerischen Eingriff? Wie lässt sich mittels zweidimensionaler Medien eine räumliche Wirkung erzielen? Was macht einen Raum bedrohlich, kühl, angenehm, zauberhaft? Künstler konstruieren, besetzen, verändern, definieren Räume. Zuweilen spielen sie auch mit unseren räumlichen Sehgewohnheiten. Lucio Fontana inspirierte mit seiner Arbeit die Künstlergruppe ZERO, die Bewegung des Nouveau Réalisme und der Arte Povera. Diskutiert werden unterschiedliche Raumkonzepte des 20. und 21. Jahrhunderts von Edward Kienholz, Kurt Schwitters und David Hockney bis zu Joseph Beuys, Christo, Jonathan Meese und Fred Sandbeck.

Donnerstag 31.05. 2018 / 19:30 Uhr
Schlossatelier / Eintritt: 10 Euro
Kartenreservierung

Freier Eintritt für die Teilnehmer*innen der Kunstwoche!
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Malerei, Zeichnung, Druck

Von der Skizze zum Unikat und Druck

Der Workshop – von der Skizze zum Unikat und Druck – vermittelt die Anwendung unterschiedlicher Techniken von Malerei, Zeichnung und Druck.

Hapé Schreiberhuber bietet durch Korrekturgespräche Unterstützung in den malerischen und zeichnerischen Techniken. Hubert Rittberger vermittelt die Kaltnadelradierung und Lithographie ab Freitag.

Wir bieten Orientierung, in welche Richtung die handwerklichen Fertigkeiten entwickelt werden können – verbunden mit seiner künstlerischen Themenfindung. Wir skizzieren, zeichnen und malen Variationena. Drei Stunden arbeiten wir mit dem Porträtmodell. Ziel ist, zum Unikat, zur Vollendung eines Bildwerkes in Malerei und Zeichnung zu gelangen sowie eine Originaldruckgrafik in kleiner Auflage herzustellen.

Der 4-Tagekurs ist für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet.

Preis: 390.- Euro (inkl. 3 Std. mit Portraitmodell, Tief- und Flachdruckverfahren)

4-Tage-Kurs
/ Do 31.05.– So 03.06. 2018

4–15 Teilnehmer*innen

Atelier: Berggasse 4

Kurszeiten:

Donnerstag bis Samstag: 09:00–17:00 Uhr
Sonntag: 09:00–13:00 Uhr
, anschl. Werkschau
der TeilnehmerInnen : 14:00 Uhr


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